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Autor: Alexandra Jesch-Böhnhardt

Orangen-Polenta-Pudding mit karamellisierten Marillen

Rezepte fürs Wochenbett von puntarella Alexandra Jesch-Böhnhardt Orangen-Polenta-Pudding

Orangen-Polenta-Pudding mit karamellisierten Marillen

Schon beim Duft von frisch geriebener Orangeschale seh ich den Sommer vor mir. Und genauso schmeckt auch dieser köstliche, glutenfreie und vegane Polenta-Pudding. Süß und nährend und gleichzeitig mit einem Duft von Sommer im Süden. Der Pudding kann je nach Jahreszeit mit frischem, saisonalem Obst zubereitet werden. Diesmal sind es karamellisierte frische Marillen;-)

  • 25 min

    Dauer

  • Leicht

    Schwierigkeit

Zutaten für 4 Personen

  • 250 g

    Polentagrieß

  • 1,5 Liter

    Mandelmilch

  • 6 Päckchen

    Bourbon-Vanillezucker (Vollrohrzucker)

  • 1 TL

    Zimtpulver oder Aladins Kaffegewürz von Sonnentor

  • 2

    Orangen (Schale beider Orangen, Saft nur von einer)

  • 1 Prise

    Salz

  • 1 EL

    Kokosöl  oder Ghee

  • 10

    Marillen (Aprikosen)

  • 1 EL

    Kokosöl oder Ghee

  • 1 EL

    Rapadura oder Mascobado Vollrohrzucker

  • 1 Päckchen

    Bourbon-Vanillezucker

  • 1

    Orange (frisch gepresster Saft)

Passt gut zu

Zubereitung

  • Die Orangenschale auf einen Teller reiben und den Saft pressen. Der Saft einer Orange kommt in den Pudding, der Saft der zweiten zu den Marillen.

  • Die Mandelmilch in einem mittelgroßen Topf am Herd langsam erwärmen und gleichzeitig den Polentagrieß unter stetigem Rühren einrühren.

  • Nun den Vanillezucker, den Zimt (oder Aladins Kaffegewürz), das Salz, den Saft und die Schale der Orange dazu geben und weiterrühren, bis der Pudding langsam eindickt. Zum Schluss noch Kokosöl oder Ghee unterheben, das macht den Pudding nährender.

  • Den Pudding, sobald er schon etwas eingedickt ist, in kleiner Schälchen zum Abkühlen füllen.

  • In der Zwischenzeit die Marillen waschen, entkernen und vierteln und in einem kleinen Topf mit etwas Kokosöl oder Ghee, dem Vollrohr- und dem Vanillezucker sanft karamellisieren. Sobald sie ein wenig weich werden, mit dem Saft der zweiten Orange aufgießen. Noch ca. 2-3 min. köcheln lassen.

  • Den Pudding mit den karamellisierten Marillen und einer Prise Zimt oder Aladins Kaffegewürz servieren.

    Voilá!

    Bon appétit!

Tipp

Der Pudding kann auch anstatt mit Obst, mit dunklem Hollerröster und gerösteten Nüssen serviert werden!

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Winterlicher Porridge mit Gewürz-Kischkompott

Rezepte von puntarella Winterliches Porridge mit Kirschkompott

Winterlicher Porrdige mit Gewürz-Kirschkompott

Eines meiner Lieblingsporridge für die Winterzeit – ist schnell zubereitet, wärmt und schmeichelt Bauch und Seele.

  • 15 min

    Dauer

  • Leicht

    Schwierigkeit

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Tasse

    Haferflocken

  • 2 Tassen

    Wasser

  • 1

    Spritzer Zitrone

  • 1 TL

    Kakaopulver

  • 8

    Datteln längs geviertelt

  • 1 Tasse

    Mandelmilch

  • 1 Prise

     Bourbon-Vanillepulver

  • 1 Prise

    Zimtpulver

  • 1 Prise

    Lebkuchengewürz

  • Mandelmus nach Belieben

  • 1 Glas (á 500ml)

    Kirschkompott (Sauer- oder Süßkirsch)

  • 2

    Sternanis

Passt gut zu

Zubereitung

  • Die Haferflocken über Nacht (oder wenn es schnell gehen soll einfach ein paar Minuten) in Wasser einweichen und dann aufkochen.

  • Den Zitronensaft und das Kakaopulver unterrühren und die Datteln ebenfalls dazugeben. Köcheln, bis alles eine breiige Konsistenz erhält. 

  • Nun die Mandelmilch und das Vanillepulver dazu geben und alles noch ein paar Minuten weiterköchelnd lassen, bis es wieder eindickt.

  • In der Zwischenzeit das Kirschkompott mit der Sternanis aufkochen und ca. 5 min. köcheln lassen.

  • Das Porridge mit dem Kompott, dem Mandelmus sowie den restlichen Gewürzen servieren.

    Bon appétit!

Tipp

Das Porridge kann auch alternativ mit anderen Getreideflocken zubereitet werden.

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Persischer Fesendschan mit geschmorten Auberginen

Persischer Fesendschan mit geschmorten Auberginen

Vor ein paar Jahren entdeckte ich zum ersten Mal meine Liebe zu persischer Literatur und war begeistert von den wunderbaren Gerichten, die darin beschrieben wurden. Ich kaufte mir mein erstes persisches Kochbuch und war davon verzaubert. Seither sind persische Gerichte auch ein beliebter Bestandteil meiner Wochenbettküche. Schon ihre Zubereitung hat etwas Magisches und Sinnliches. Die Zeit bleibt stehen, das Kochen ähnelt dem Erzählen eines Märchens. Und genau das überträgt sich auch aufs Essen. Jeder Bissen ist wie Magie und wie das Lauschen eines liebevoll erzählten Märchens.

  • 2 h 45 min

    Dauer

  • Mittel

    Schwierigkeit

Aus Sicht der TCM gehört die Aubergine, auch Melanzani oder Eierfrucht genannt, mit ihrem süßen Geschmack zum Element Erde. Ihre Wirkung ist kühlend bis kalt. Sie nährt unsere Körperflüssigkeiten sowie das Lungen Yin und fördert die Darmpassage. Vorsicht ist geboten bei Durchfallneigung. Es gibt unterschiedliche Sorten von Auberginen: neben den ovalen dunkelvioletten, die am häufgsten bei uns anzufinden sind, gibt es runde, ovale und lange weiße, grüne und rot gestreifte u.v.m. Alle haben ungefähr die gleiche Wirkung. Die Zubereitung im Backofen mindert die kühlende Wirkung, was v.a. in der kühleren Jahreszeit und bei Frauen, denen oft kalt ist, von Vorteil ist. Die befeuchtende Wirkung bleibt aber weiterhin erhalten.

Walnüsse werden ebenfalls dem Element Erde zugeordnet. Ihre Wirkung ist warm. Sie wärmen einerseits das Nieren Yang und nähren gleichzeitig das Nieren Yin – eine ideale Kombination für Frauen mit kalter Konstitution (kalte Füße, kalte Hände) nach der Geburt. Gleich wie die Auberginen fördern auch die Walnüsse die Darmpassage.

Zutaten für 2 Personen

  • 200g

    Walnüsse

  • 4

    mittelgroße Auberginen

  • 2

    große rote Zwiebeln oder Schalotten

  • 300ml

    frisch gepresster Granatapfelsaft

  • 1

    Granatapfel

  • 1/2 EL

    Honig

  • 1/2 EL

    Zimt

  • Salz und Pfeffer nach Belieben

  • Frischer Koriander nach Belieben

  • 250ml

    Gemüse- oder Hühnerbrühe

  • Bratöl

  • Olivenöl

Gesamtdauer

  • Zubereitungszeit

    25 min

  • Kochzeit

    2 h 20 min

Passt gut zu

Zubereitung

  • Den Backofen auf 150°C vorheizen. Die Walnüsse auf einem Backblech verteilen und ca. 15min. rösten. Dabei immer wieder einen Blick darauf werfen, da die Walnüsse leicht anbrennen. Vollständig abkühlen lassen und mit dem Stand- oder Stabmixer fein mahlen. Die Ofentemperatur auf 180°C erhöhen.

  • Das Backblech nun mit einer Alufolie belegen. Die Auberginen in 5×2 cm große Stifte schneiden, einölen, pfeffern und salzen. Ca. 25min. im Backrohr schmoren. Die Auberginenstücke sollen wirklich weich sein.

  • In der Zwischenzeit die Zwiebeln in feine Ringe schneiden und in einem Topf mit Olivenöl langsam ca. 10min. anschwitzen. Dabei häufig umrühren. Nun die Walnusspaste hinzufügen und ca. 3-5min. mitbraten. Mit dem Granatapfelsaft aufgießen und mit Honig, Zimt und Salz würzen. Die Brühe hinzugießen und weitere 10min. köcheln lassen bis sich die Sauce bindet. Den Granatapfel halbieren, über einem tiefen Teller die Kerne herausdrücken und sie von den weißen Hautstücke befreien.

  • Die Auberginen, sobald sie zart sind, zur Sauce geben und gleich anrichten.

  • Mit frischem Koriander und Granatapfelkernen servieren.

    Bon appétit!

Tipp

Dazu passt sehr gut Quinoa oder Vollkorn-Reis.

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